Anreise-Treffpunkt für Samstag

Für Personen und Gruppen, die nicht alleine nach Rudow fahren wollen, bieten wir einen gemeinsamen Anreise-Treffpunkt an:

Samstag 25.03. | 14.30 Uhr | S/U-Bhf. Neukölln (Ausgang Saalestraße)

Veranstaltungsbericht „Sie sind unter uns“

Das Bündnis Neukölln hatte das Apabiz ins Nachbarschaftszentrum Wurtzkyallee eingeladen um zum Thema „Sie sind unter uns – Neonazis in Neukölln und ihre militante Kampagne“ vor rund 30 Zuhörer*innen zu sprechen. Die Wutzkyallee ist schon länger als rechter Brennpunkt bekannt. Die Wahlergebnisse für rechte Parteien sind überdurchschnittlich und auch viele Neonazikader wohnen hier (u.a. der NPDler Sebastian Thom). Um solche Orte wieder zurückzugewinnen, ist es wichtig sie mit Veranstaltungen wie heute zu belegen.

Analyse der Anschlagsserie
Schon 2009 und 2011 hatten militante Neonazis Neukölln als ihr Gebiet nächtlicher Aktivitäten auserkoren. Laut Apabiz scheinen die aktuellen Angriffe aber viel willfähriger zu sein. (weiterlesen…)

150 demonstrieren zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Impression zur heutigen Kundgebung zum internationalen Tag gegen Rassismus in Rudow. Zu der Kundgebung an der Rudower Spinnen hatten unter anderem der DGB Kreisverband Neukölln, ver.di Bezirk Berlin, Ortsverein Südost, Bündnis Neukölln, Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt, Hufeisern gegen Rechts, Aktionsbündnis Rudow gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, Initiative Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus, Die Falken Neukölln, Jusos Neukölln, die VVN-BdA Neukölln und die Galerie Olga Benario aufgerufen.

25. Mart 2017 | U-Bhf. Rudow | h 15.00 Antifaşist Yürüyüş – şimdi tam zamanı: Nazi şiddetine ve ırkçılığa karşı ofansif mücadele – Saldırıya uğrayanlarla dayanışma!

Şimdi tam zamanı!
Yakın zamanda Neukölln semtinde bazi gelişmeler yaşandı. Kundaklamalar, kırılan camlar, evlerin önlerine bırakılan tehdit yazıları: Bir kaç aydan beri Neukölln ve diğer semtlerde Neonazi şiddetinin tırmandığına tanık olmaktayız. Geçen yıldan beri günlük politik konuşmalardan Parlamento tartışmalarına kadar sığınmacılara karşı kışkırtma ve milliyetçi ve ırkçı söylemlerin giderek artması sonucu birçok sığınmacı yurdu yakıldı, solcu ve politik olarak angaje dükkanlar ve kafeler saldırıya uğradı. Irkçı tehditler gündemde. Mağdurların ortak yanı -saldırıların temelinde yatan neden- mağdurların benzer politik ve sağcı ırkçı bir dünya görüşüne uymadıkları, varsayılan kökenleridir. Sadece onları değil, bizleri korkutmak istiyorlar, ve dayanışmacı bir toplum için mücadeleyi gücsüzleştirmeye calışıyorlar.
Bunu unutun! Nazi‘lere geçit yok!

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Neues Kaktus-Material

Pünktlich zur Aktionswoche gegen Nazigewalt und Rassismus in Neukölln haben wir nochmal Sticker, Buttons und Wimpel mit dem altbekannten Kaktus-Logo produziert. Holt sie euch so lang der Vorrat reicht! Erhältlich bei den Veranstaltungen während der Aktionswoche und im K-fetisch.

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Zeitschrift für Veränderung: Rudow Aktuell erschienen

Heute haben rund 20.000 Haushalte in Süd-Neukölln die „Rudow Aktuell – Zeitschrift für Veränderung“ im Briefkasten. Das 8 seitige Informationsblatt will nicht nur auf die Aktionswoche (18.-25. März) aufmerksam machen, sondern vor allem Diskussionen in der Nachbar*innenschaft anregen. Einerseits über die Attacken der Neonazis in den letzten Monaten, die Kontinuität ihrer Gewalt, aber auch ihre ideologischen Partner*innen.

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25. März 2017 | U-Bhf. Rudow | antifaschistische Demonstration: Jetzt erst recht! Offensiv gegen Nazigewalt und Rassismus – Solidarität mit den Angegriffenen!

Jetzt erst recht!
Brandanschläge, zerbrochene Fensterscheiben, auf Hausfassaden geschmierte Drohungen: Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes die unzähligen Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafés und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen. Auch rassistische Bedrohungen sind an der Tagesordnung. Was die Betroffenen eint, ist ihre politische Haltung oder vermeintliche Herkunft, die nicht in ein rechtes Weltbild passt. Nicht nur sie, sondern wir alle sollen eingeschüchtert und im Kampf für eine solidarische Gesellschaft geschwächt werden. Könnt ihr knicken! (weiterlesen…)

Jetzt erst recht! – Kein Ort für Nazis

In den vergangenen Monaten häufen sich in Neukölln Anschläge auf Menschen, die sich gegen Nazis engagieren oder nicht in ihr menschenverachtendes Weltbild passen. Seit Sommer 2016 gab es mindestens acht Brandanschläge – meist haben Autos gebrannt, aber auch auf ein linkes Café in einem Wohnhaus. Neonazis haben Privatwohnungen und einen Buchladen, der sich gegen Rechtspopulismus engagiert hat, mit Steinen beworfen.

Wir haben was dagegen!
Seitdem ist Einiges passiert im Kiez: Kundgebungen in Britz und Outings von bekannten Neonazis im Kiez sind ein Anfang. Wir haben diese Seite aus aktuellem Anlass wiederbelebt, um auch den Widerstand gegen Nazis in Neukölln wiederzubeleben. Eine Aktionswoche mit zahlreichen Veranstaltungen vom 18.-25.03. ist in Planung. Hier findet Ihr dazu aktuelle Informationen.

Diskussionsveranstaltungen: Refugees Welcome in Neukölln!

Rassistische Mobilisierungen verhindern bevor sie entstehen -
Refugees welcome in Neukölln!

Nicht nur in Berlin-Hellersdorf und dem sächsischen Schneeberg kam in den letzten Monaten zu Aufmärschen und rassistischer Hetze gegen Geflüchtete, auch andernorts vollziehen NPD und vermeintlich unpolitische Anwohner_innen den Schulterschluss gegen Menschen, die in Deutschland Schutz suchen oder in der Hoffnung auf ein besseres Leben hierher kommen.

Nur zwei U-Bahn-Stationen südlich der Ringbahn wird in der Neuköllner Späthstraße voraussichtlich im März 2014 eine neue Unterkunft für ca. 450 Geflüchtete eröffnet. Bereits über einem Jahr verbreitet die NPD im Süden Neuköllns ihren Hass gegen geflüchtete Menschen und bekommt dabei auch bereitwillige Unterstützung von der örtlichen CDU. Diese richtete im Oktober 2012 eine „Bürgerversammlung“ in Rudow aus, auf der die Stimmung derart durch agressive Ablehung geprägt war, dass sich NPD-Aktive nicht einmal selbst zu Wort melden mussten, während solidarische Positionen vom Publikum im Saal niedergebrüllt wurden.
4,4 % der Wähler_innen im angrenzenden Wahlkreis gaben bei der Bundestagswahl ihre Stimme der NPD, deutlich mehr als in anderen Teilen Neuköllns und die rassistische Hetze geht auch nach der Wahl unvermindert weiter in Form von Flugblättern, Kundgebungen und einer Demonstration von Schöneweide nach Rudow. Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky(SPD) zeigt breites Verständnis für die Ängste der Anwohner_innen und bezeichnet Flüchtlinge stets auch als eine „Belastung“ für den Stadtbezirk.

Daher ist es wichtig, wachsam zu bleiben und sämtlichen rassistischen Bestrebungen entschlossen entgegenzutreten. Hierzu wird es im Neuköllner Norden zwei Infoveranstaltungen geben, mit denen wir euch ein Überblick der aktuellen Situation geben und mit Euch und Aktivist_innen aus Hellersdorf und Brandenburg über Aktionsmöglichkeiten und nötige Unterstützungsarbeit diskutieren wollen.

11.02.2014 I 19.30 Uhr I k-fetisch (Wildenbruchstraße 86)
18.20.2014 I 19.30 Uhr I Syndikat (Weisestraße 56)

Organisiert von Zeit zu Handeln

Kein Naziaufmarsch im Berliner Südosten!

Here we go again…Nazis ohne Perspektive

– Neonaziaufmarsch am 23.11. um 15 Uhr in Berlin-Schöneweide
– Route führt nach Neukölln
– Gegenkundgebungen sind angemeldet
– Neonazi-Aufmärsche verhindern!
– Antifa-Treffpunkt: 13.45 Uhr | S/U Neukölln

Antifaschistische Gegenkundgebungen:
– 14 Uhr | Sterndamm Ecke Grossberliner Damm (S-Bahnhof Schöneweide)
– Gegenkundgebung in Rudow: 15.30 Uhr | Alt-Rudow/Köpenicker Straße
– Anlaufpunkt mit warmen Getränken und Gebäck in der Alten Dorfschule (Alt-Rudow 60)

+++Achtung Update: Die Nazis wollen laut Berliner Zeitung doch schon um 14.15 Uhr starten.Sei daher unbedingt pünktlich vor Ort +++

Bereits in den Jahren 2003 bis 2007 demonstrierten lokale Kameradschafts-und heutige JN-Strukturen im Berliner Südosten für ein „nationales Jugendzentrum.“ Nachdem der jährliche Aufmarsch im Dezember 2008 nach Lichtenberg verlegt worden und dort an starken Gegenprotesten gescheitert war, wurde es ruhig um diese Neonazi-Kampagne.

Nun wird die Forderung nach „nationalen Freiräumen“ wieder hervorgekramt. Für Samstag mobilisiert der Berliner Landesverband der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“, in dem die maßgeblichen Akteure des unter Druck geratenen Neonazi-Netzwerks „NW Berlin“ mittlerweile eine neue politische Heimat gefunden haben, parallel zur Silvio-Meier Demonstration zu einer Aufmarsch in Berlin. Man greift dabei offenbar auf altbekannte Wege zurück und möchte wie bereits 2007 vom S-Bhf Schöneweide über Oberschöneweide und Johannisthal zur Rudower Spinne ziehen.

An der Rudow Stadtgrenze konnte Neonazis den Betriebshof einer Gartenbaufirma in stillschweigender Kooperation mit der Berliner Polizei, abgeschottet gegen Proteste, über ein Jahr lang als Treffpunkt nutzen. Erst im Sommer dieses Jahres führte staatlicher Druck und Konflikte mit anderen Nutzern zu einem unfriedlichen Auseinandergehen mit dem Vermieter. Auch berlinweit geraten die Rückzugsort der Berliner Neonazis zunehmend in Bedrängnis. Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass der von einem Neonazi-Tarnverein angemietete Laden in der Lichtenberger Lückstraße zum Mai nächsten Jahres geräumt werden muss. Auch der Szene-Kaschemme „Zum Henker“ in Schöneweide wurde nach antifaschistischer Intervention inzwischen der Mietvertrag gekündigt.

Nun ruft die Berliner Neonazi-Szene den Abwehrkampf aus. In ihrer aktuellen Kampagne machen sie durch die Verbindung mit der rassistischen Hetze gegen Unterkünfte von Geflüchteten erneut deutlich, dass es ihnen um „Freiräume“ geht, in denen alldiejenigen kein Platz haben, die nicht ins Bild der neonazistischen Volksgemeinschaft passen.

Durch den Bezug auf eine körperliche Auseinandersetzung mit Unbekannten, bei der der langjährige „NW-Berlin“- Aktivist und JN-Landesvorsitzende Björn Wild nach Medienberichten am letzten Freitag den Kürzeren zog, hofft die Berliner Neonaziszene offenbar darauf ihre Reihen mit auswärtigen „Kameraden“ auffüllen zu können. Die Wahl des Termins parallel zur jährlichen Silvio-Meier Demo ist der Versuch die Mobilisierung nach Friedrichshain zu schwächen einerseits und größeren Gegenprotesten aus dem Weg zu gehen andererseits. Dieser Plan darf und wird nicht aufgehen.

Flugblatt zum Selbstausdrucken & Kopieren (Hier klicken)

Silvio-Meier Demo | 15 Uhr | U-Bhf Samariterstraße

Gedenken & Blockieren! Kein Raum für Rassist_innen!

Infos: antifa-neukoelln.net